Zinsrechner Mietkaution

Der Vermieter ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Mietkaution auf einem Treuhandkonto anzulegen, um sie von seinem Vermögen zu trennen. Bei einer Insolvenz des Vermieters bleibt die Mietkaution unberührt. Der Vermieter muss ein Mietkautionskonto wählen, das mindestens so wie eine Spareinlage mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist verzinst wird. Er kann die Bank grundsätzlich selbst auswählen. Die Zinsen stehen nicht dem Vermieter, sondern dem Mieter zu.

Wie Sie den Zinsrechner Mietkaution nutzen

Am Ende des Mietverhältnisses haben Sie als Mieter Anspruch auf die Mietkaution zuzüglich der angefallenen Zinsen. Sie profitieren vom Zinseszins, da die Zinsen fortwährend dem Mietkautionskonto gutgeschrieben und wieder verzinst werden. Nun wissen Sie nicht, in welcher Höhe die Zinsen für die Mietkaution bezahlt werden, doch können Sie grob berechnen, mit welchem Zinsbetrag Sie am Ende des Mietverhältnisses ungefähr rechnen können. Im Internet können Sie den Zinsrechner Mietkaution nutzen, der Ihnen viel Arbeit bei der Berechnung abnimmt. Füllen Sie die Eingabefelder mit

  • Mietzeit in Jahren
  • Kautionssumme
  • Zinssatz

aus. Als Ergebnis werden Ihnen der gesamte Geldbetrag und der Zinssatz angezeigt. Als Zinssatz sollten Sie höchstens 1 Prozent ansetzen; zumeist sind die Zinsen für Mietkautionskonten niedriger. Die Zinsen sind für Mietkautionskonten Variabel, sie ändern sich mit der marktüblichen Zinssituation.

Sie haben Anspruch auf die Zinsen

Sie haben Anspruch auf die Zinsen in voller Höhe, egal, welcher Zinssatz für das Mietkautionskonto gezahlt wird. Der Vermieter hat nicht das Recht, nur den Zinssatz zu zahlen, der für Sparguthaben üblich ist, und den übrigen Betrag einzubehalten. Der Vermieter darf keine Gewinne durch die Zinsen erwirtschaften. Sie können ihn fragen, bei welcher Bank er das Mietkautionskonto eröffnet hat, doch können Sie nicht verlangen, dass er eine bestimmte Anlageform wählt.