Die Norisbank Wohnbürgschaft im Test

Fast jeder Mieter muss eine Kaution an seinen Vermieter zahlen, wenn er eine Wohnung neu bezieht. Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung für den Vermieter, der Mieter muss sie allerdings nur dann zahlen, wenn sie ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart wurde. Eine Mietkaution kann entweder als Barzahlung oder als Überweisung erfolgen – kann oder möchte der Mieter allerdings keine so hohe Zahlung leisten, bietet sich die Bürgschaft einer Bank oder einer Versicherung als Alternative an. Die Norisbank hat beispielsweise unter dem Namen Norisbank-Wohnbürgschaft eine Mietkaution im Angebot.

Flexibel bleiben mit der Norisbank Wohnbürgschaft

Wenn ein Mieter eine Wohnbürgschaft bei der Norisbank beantragt, erfolgt die Bearbeitung innerhalb von 24 Stunden. Die Bank tritt allerdings nur als Vermittler auf, die Bürgschaft übernimmt die Deutsche Kautionskasse. Der Mieter muss seine persönlichen Daten einschließlich seines aktuellen Beschäftigungsstatus und seines Einkommens eingeben, außerdem werden Angaben zum Vermieter und der Größe der Wohnung abgefragt. Nach Eingabe der Kautionssumme wird sofort die Höhe der Gebühren berechnet, die für die Wohnbürgschaft anfallen – pro Jahr werden 5 % der Kautionssumme verlangt. Bei Abschluss wird zudem eine einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50 Euro fällig, ab dem zweiten Jahr fallen dann jährlich 10 Euro Servicepauschale an. Der Kautionsbetrag muss mindestens 300 Euro betragen.

Ein Vermieter kann maximal drei Monatsmieten als Mietkaution verlangen – der Gesamtbetrag errechnet sich jedoch nur aus der Kaltmiete, die Nebenkosten werden hier nicht berücksichtigt. Bei allen Fragen zur Mietkaution oder zum Online-Antrag hilft die kostenlose Service-Hotline der Norisbank weiter. Sollte ein Vermieter die Norisbank-Wohnbürgschaft nicht akzeptieren, kann der Mieter die Bürgschaft innerhalb von vierzehn Tagen kostenlos stornieren.

Wie kann ein Vermieter die Norisbank Wohnbürgschaft in Anspruch nehmen?

Die Norisbank leistet aus der Wohnbürgschaft, sobald der Vermieter eine Forderung stellt. Er muss jedoch nachweisen, dass es sich um eine berechtigte Forderung handelt. So kann die Wohnbürgschaft in Anspruch genommen werden, wenn der Mieter eine vereinbarte Renovierung nicht durchgeführt hat oder wenn er mit der Miete im Rückstand ist. Der Mieter muss in diesem Fall den angeforderten Betrag an die Norisbank zahlen, um wieder auf die volle Mietkautionssumme zu kommen.