Pfändung Mietkaution

In vielen Fällen verlangt der Vermieter eine Mietkaution, die zwei bis drei Monatskaltmieten ausmachen kann. Sie dient dazu, Schäden an der Wohnung zu begleichen, die durch den Mieter verursacht wurden, sowie zum Ausgleich, wenn der Mieter seinen Mietzahlungen nicht nachgekommen ist oder noch eine Nebenkostennachzahlung aussteht. Viele Vermieter behalten zum Ende der Mietzeit einen Teil der Kaution ein, um vermeintliche Schäden zu reparieren.

Der Vermieter kann die Pfändung Mietkaution vornehmen

Der Vermieter kann den Mietvertrag kündigen, wenn der Mieter mit zwei Monatsmieten im Rückstand ist, und kann die Pfändung Mietkaution vornehmen. Das ist erst nach der Beendigung des Mietverhältnisses möglich, da dann die hinterlegte Mietkaution wieder zur Verfügung steht. Hat der Mieter die Mietkaution von einer dritten Person bekommen, beispielsweise einem Familienmitglied, einem Freund oder von der Sozialagentur, da er selbst nicht dazu in der Lage war, die Kaution zu begleichen, hat der Vermieter auch dann das Recht zur Pfändung Mietkaution. In diesem Fall kann derjenige, der diese Kaution bezahlt hat, die Drittwiderspruchsklage erheben.

Wie die Drittwiderspruchsklage funktioniert

Bei der Pfändung Mietkaution kann die Person, von der die Mietkaution stammt, die Drittwiderspruchsklage erheben. Sie muss beim zuständigen Amtsgericht geltend gemacht werden. Derjenige, der die Mietkaution gezahlt hat, kann sein Recht geltend machen, das die Veräußerung hindert.